Endlich gibt es eine Frequenz für den unkommerziellen Rundfunk. Doch ausgerechnet die Initiatoren wurden mit wenigen Stunden pro Woche abgespeist.
Jetzt gibt es also doch Knatsch um den unkommerziellen Radiobetrieb für Berlin. Am Dienstag erhielten die Radiogruppen, die sich bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) um Sendezeit auf der dauerhaft dafür vorgesehenen Frequenz 88,4 Mhz (räumlich ergänzt durch die 90,7 Mhz) beworben hatten, einen Vorschlag für ein Sendeschema.
"88vier" als Senderkombinat der Medienanstalt? - "Freies Kulturradio Berlin" abgelehnt.
Erstmals erhalten mehrere nichtkommerzielle Berliner Radioinitiativen und -vereine unabhängig vom Offenen Kanal Berlin "ALEX" Zugang zu einer regulären UKW-Frequenz. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hat das gestern beschlossen. Sie will ihr unter Legitimationsdruck stehendes "ALEX-Radio" in ein attraktiveres Sendeumfeld einbetten. Ob den beteiligten Radioinitiativen die neue Freiheit tatsächlich nützt, ist noch offen.
Erstmals erhalten mehrere nichtkommerzielle Berliner Radioinitiativen und -vereine unabhängig vom Offenen Kanal Berlin "ALEX" Zugang zu einer regulären UKW-Frequenz. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hat das gestern beschlossen. Sie will ihr unter Legitimationsdruck stehendes "ALEX-Radio" in ein attraktiveres Sendeumfeld einbetten. Ob den beteiligten Radioinitiativen die neue Freiheit tatsächlich nützt, ist noch offen.
Außerdem entschied der Medienrat, die nichtkommerziellen UKW- Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz und 90,7 MHz an eine Gruppe von Veranstaltern unter dem gemeinsamen Namen 88vier zu erteilen. Das Konzept sehe Sendezeiten für ALEX-Radio, BLN.FM, Die Radiopiloten, Klubradio unlimited, multicult FM, Ohrfunk, Medienkonkret und TwenFM vor.
Über das Pfingstwochenende werde die Frequenz mit einem Sonderprogramm starten, vom 25. Mai an werde es feste Sendezeiten für die beteiligten Partner geben.
Der Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat in seiner Sitzung am 10. und 11. Mai die Konzeption für die Nutzung der nichtkommerziellen UKW-Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz und 90,7 MHz beschlossen. Das Konzept sieht Sendezeiten für ALEX-Radio, BLN.FM, Die Radiopiloten, Klubradio unlimited, multicult FM, Ohrfunk, Medienkonkret e.V. und TwenFM vor.
Medienrat beschließt Konzeption zur Nutzung der Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz und 90,7 MHz
Der Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat in seiner Sitzung am 10. und 11. Mai 2010 die Konzeption für die Nutzung der nichtkommerziellen UKW-Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz und 90,7 MHz beschlossen. Das Konzept sieht Sendezeiten für ALEX-Radio, BLN.FM, Die Radiopiloten, Klubradio unlimited, multicult FM, Ohrfunk, Medienkonkret e.V. und TwenFM vor.
Das Abgeordnetenhaus hat den Blogger Markus Beckedahl in den Medienrat gewählt. Er will nicht nur den Altersdurchschnitt senken, sondern auch inhaltlich neue Akzente setzen. In gut zwei Wochen geht es los.
Medienräte sind die Art von Gremien, die trotz der Machtfülle ihre Strippen meist im Hintergrund ziehen. Das könnte sich beim Berlin-Brandenburger Medienrat in Zukunft ändern. Das Abgeordnetenhaus hat am Donnerstag den Blogger und Netzaktivisten Markus Beckedahl als Mitglied in das siebenköpfige Gremium gewählt.
Viele Bewerber für freie Radiofrequenzen in Berlin
Mit Spannung warten die freien Radiomacher in Berlin auf eine Entscheidung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB). Diese plant eine neue Verbundlösung für die beiden UKW-Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz und 90,7 MHz zusammen, die größere Teile von Berlin und Potsdam abdecken. Sicher ist lediglich, dass auf den neuen Frequenzen Alex – Offener Kanal Berlin und das MABB-Ausbildungsradio Platz finden werden. Die restliche Sendezeit wird „nichtkommerziellen Programmschienen“ sowie der „Erprobung neuer Formate“ vorbehalten bleiben.
da rede und schreibe ich über die unbefriedigende situation, daß eine mehrmillioneneinwohnerstadt wie berlin dem geneigten hörer nur werbedudelfunk- , rotationsmusik- und sogenannte 'einschaltradio'sender bereitstellt und plötzlich stoße ich über einen umweg, der suche nach der lokalität freudenhaus im meinraum auf eine radioinitiative, die der mabb per antrag die möglichkeit abtrotzte, ab mai für ein jahr einen unabhängigen radiosender zu betreiben.
Telefoninterview mit Paul von den Radiopiloten.
Anregungen zu FRAGEN:
- es wurde eine Frequenz auf UKW 88,4 MHz ausgeschrieben (Info: Multikult 2.0 hat sich auch beworben), wie ist denn in Berlin der reguläre Weg, um eine Frequenz zu bekommen?